Herzlich Willkommen!

Laßt uns mal Boule spielen!

Diese Aufforderung hört man in bundesdeutschen Gefilden sehr häufig! Und es werden immer mehr, die diese spielerische Ablenkung vom stressigen Alltag für sich nutzen!

 

Von der gelegentlichen spaßigen Freizeitbeschäftigung hin zu einem dauerhaft sportlichen Hobby, diese ambitioniert Suchenden machen die gesamte Wegstrecke über - immer wieder aufs Neue - folgende Feststellung:

Leute, das ist ja gar nicht so einfach!

Diese Erkenntnis führt dann gelegentlich zu einer durchaus berechtigten Scheu vor dieser Betätigung, vor diesem Spiel.

 

Wir alle "scheuen" vor etwas zurück, das wir nicht kennen. Etwas Unbekanntes kann eine Bedrohung darstellen. Darum reagieren wir instinktiv durchaus richtig.

Dennoch: Die Neugierde ist geweckt!

Durch Versuch und Irrtum/Scheitern nähern wir uns dann langsam, Schritt für Schritt, dem Kern der persönlichen Zielsetzung/Herausforderung:

"Wir wollen das Spiel erlernen und uns zu eigen machen!"

Wer soweit gekommen ist, wer eine solche Entscheidung trifft, mit der folgerichtigen Zielsetzung, der ist hier richtig. Er/Sie hat die Scheu abgelegt und ist offen für das Neue.

Die Theorie steht immer am Anfang!

Begreifen wir diese Seiten so: Ihr seid eingeladen in den Schulungsraum einer Sportstätte, einer Sportschule. Eure Neugier hat euch hier her geführt. Und wie bei allem im Leben wißt ihr, daß man sich das, was man können will, erarbeiten muß!

 

Die anstehenden Lerninhalte sind überschaubar, sie sind strukturiert, sie bauen aufeinander auf, ergänzen sich und werden zu etwas Sinnvollem.

 

Und immer wieder - zwischendurch - setzen wir das Erfahrene um. Wir probieren es aus und scheitern daran, wir wiederholen und irren erneut. Aber: wir trainieren gezielt auf etwas hin!

Beständiges Training folgt!

Die Umsetzung einer Sportart-Theorie erfolgt also im praktischen Training.

 

Trainieren bedeutet "Wiederholen".

 

Wir trainieren Techniken, Taktiken, Spiel-Regeln, aber auch Verhaltensregeln. Nach dem Ablegen der Scheu, müssen wir jetzt - im Trainingsprozeß - mit Frustrationen und (positiven) Streßfaktoren lernen umzugehen. Und Frust geschoben haben wir anfangs alle:

 

Und wieder hat es nicht geklappt! Warum macht die Kugel nicht so wie ich es will! Ich habe mir doch so viel Mühe gegeben! Ich habe doch dies und das bedacht! Das darf doch nicht wahr sein! "Schon wieder ...!" oder "Schon wieder nicht ...!"

Erste Erfolge stellen sich ein!

Wir alle sind mit unterschiedlich ausgeprägten Talenten gesegnet. Wer musisch sehr talentiert ist, muß sich Sportliches "erarbeiten". Wem Sportliches "zufliegt", der tut sich vielleicht im Linguistischem "schwerer". Wer mathematisch nicht zu schlagen ist, der bearbeitet ein Klavier u.U. wie ein Holzfäller.

 

Zunächst spielt eine solche Feststellung keine große Rolle. Das selbstgesteckte Ziel, das Boulespiel zu erlernen, kann auf unterschiedliche Weise angegangen werden. Wichtig sind anfangs "nur" der Wille zur Zielerreichung sowie die Disziplin bezüglich des Übens/Trainierens.

 

Im Verlaufe der stetigen strukturierten Übungen wird Jede/Jeder feststellen können, daß Fortschritte erzielt werden. Diese Erkenntnis wird zusätzlich motivieren und dieser Unternehmung einen weiteren Spaßfaktor im/am Spiel bescheren.

 

Denn eines steht über allem: Der Spaß am Bouletraining muß im Vordergrund stehen und er muß die Frustrationen mühelos in Schach halten können!

Endlich spielst Du Pétanque - und beginnst das Spiel zu genießen!

Dieses Gefühl ist etwas sehr Schönes! Wahrlich ein Geschenk! Nun gelingt - bewußt/geplant gespielt - mehr, als was mißlingt. Du hast begonnen zu verstehen, was du da eigentlich machst. Du hast begonnen zu verstehen, was du nicht gemacht/bedacht hast, da es mißlungen ist. Wenn also diese "Bewußtseinsebene" erreicht ist und es dir gelingt, dieses Level so zu verinnerlichen, daß es stets der Ausgangspunkt, die Basis deines zukünftigen Boule-Handlings ist, dann hast du es geschafft!