Gleichgewichtsregulation

Der Körperschwerpunkt (KSP) sollte bei jedem Wurf gleichmäßig auf beide Füße verteilt sein. Um auch in der Aushol-, Schwung- und Abwurfphase diesen Idealzustand zu erreichen, ist für den rechtshändigen Akteur ein leichtes Vorstellen des rechten Fußes sinnvoll.

 

Die Füße sollten in Wurfrichtung weisen.

 

Der Oberkörper sollte weder stark nach vorne, noch stark nach hinten gebogen werden, weil sich dadurch eine Schwerpunktverlagerung ergäbe. Eine leichte Rumpfvorlage vor Beginn der Ausholphase, bei der die Schultern quer zur Wurfrichtung (zum Ziel: donnée oder Sau) zeigen, wirkt auf die Körperhaltung stabilisierend ein.

 

Zum Schwungholen sollte der Wurfarm gerade nach hinten oben geführt werden, um dann auf geradlinigem Weg nach vorne oben geschwungen zu werden. Dieser Schwung sollte - im idealtypischen Fall - in gleichmäßigem Tempo erfolgen, um den KSP nicht zu verlagern, was zwangsläufig zu einer selbständigen Korrekturbewegung des Körpers führt, wodurch der Wurf unruhig und fehlerhaft ausgeführt wird.

 

Auch im Moment des Abwurfs sollte keine heftige Bewegung erfolgen, außer dem explosiven Öffnen der Hand, um der Kugel mit den drei Fingern (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) der Wurfhand den letzten Impuls zu geben. Dieses Öffnen sollte gerade nach oben erfolgen, weil die Kugel sonst einen negativen seitlichen Effet erhielte, aber keinen Rückdral.