Grobform der Schußtechniken

Der Tireur steht leicht vorgebeugt mit "weichen" Knien im Wurfkreis. Der rechte Fuß steht leicht vor dem linken, die Füße stehen einige Zentimeter auseinander. Die Gesamtkörperhaltung ist entspannt. Mit der Wurfhand hält der Tireur die Kugel vor dem Körper. Dieses Halten - verbunden mit dem Anvisieren der zu schießenden Kugel - leitet den Armschwung ein.

 

Man faßt die Kugel in der optimalen Handlage und mit dem sichersten Haltegefühl, dreht sie, bis sie überdacht ist, und führt den Armschwung nach hinten oben aus.

Am Ende des Armschwunges verläßt die Kugel in dem Moment die Hand, den die Kugeldistanz und die Art des Schusses zulassen. Die Kugel rollt an dem Haltegriff ab und verläßt die Hand über die Fingerwurzel und anschließend über die Fingerkuppen. Beim Abwurf sind die Finger gestreckt und weisen in die Wurfrichtung.

Die Schulter des Wurfarmes zeigt vor dem Abwurf leicht nach vorn, entsprechend die andere Schulter (mit fixiertem Arm und angespannter Hand) bewußt nach hinten. Die Belastung des Körpergewichtes ist im vorderen Teil der Füße spürbar. Zwar hebt sich während des Abwurfes häufig etwas die Ferse, aber ein "Nachfliegen des gesamten Körpers" sollte vermieden werden.

 

Zur besseren Richtungsgebung sollte die Hand beim Rückschwung des Armes leicht seitlich nach außen gedreht werden. Dabei spürt man die Richtungsgebung bewußter, als beim Verzicht auf diese Drehung.